Mein stolzester Moment #tag05

Tja die Sache mit dem Stolz kann ja auch ganz schnell nach hinten los gehen – da gibt es Menschen die sind stolz auf Sachen … *hmm* … das kann ich manchmal so gar nicht nachvollziehen. Das kann man ja auch so unterschiedlich interpretieren *roll*

„Der Stolz“ ist für mich eigentlich eher negativ behaftet – ich kann zwar gar nicht genau sagen warum, aber – für mich ist „Der Stolz“ ein „Gockel“ der aufgeplustert rumläuft und damit zeigen will wie toll er sich doch findet. Auf sich selbst stolz zu sein habe ich eigentlich nie aktiv gelernt – es kam zwar immer mal ein: „Sei mal stolz auf dich“ aber wie das geht hat mir keiner erklärt *g*

Das erste Mal als sich dieses Gefühl des „Stolzes“ bei mir einstellte war, als ich meine Tochter bekam *freu*
Ich selbst sah mich, durch Aussagen verschiedener Personen „Jetzt stell dich nicht so an“ – „Na, so weh kann das doch gar nicht tun“ – „Du machst wieder aus einer Mücke nen Elefanten“ … , als absolute Pienze an. Ich selbst empfand das wie-so-oft nicht so, aber anscheinend ging ich allen anderen mit meiner Art auf den Geist ;)

Also nicht das ihr jetzt denkt das ich bei der Geburt von Maren weniger laut und weinerlich oder jammernd gewesen wäre – Neihein *lach*
Ich schrie ich jammerte und fluchte bestimmt auch, heulte wie ein Schlosshund meckerte und motzte … und ging damit bestimmt allen auf den Zeiger :P

maren-11-01-1993

ABER – wichtig ist ja das Ergebnis, das nach 3 Stunden auf meiner Brust lag und mich genauso kritisch anschaute wie ich sie :D
Wir konnten es wohl beide nicht glauben das wir DAS geschafft hatten *lach*

Nun hatten wir ja auch keinen normalen Start ins Familienleben – ausführlich im Beitrag „Sorgen“ der schon 10 Jahre alt ist *huch* … und trotz allen Widrigkeiten die da nach der Geburt auf uns zukamen … oder (im nachhinein betrachtet) vielleicht auch gerade deshalb, weil ich nach der Geburt für mich alleine Zeit hatte (Maren kam an Tag1 nach Heidelberg und ich sah sie erst an Tag4 wieder) kam bei mir das Gefühl des Stolzes hoch. Stolz das ich die Schmerzen überstanden hatte, Stolz das ich ein KIND geboren hatte, Stolz das ich gut mit der Situation zurecht kam und vor allem Stolz darauf das mir alles andere egal war :D
Weil ICH hatte ein KIND geboren – das soll mir ein Mann erst mal nachmachen *brusttrommel* *lach*

Irgendwann kam ich natürlich von dem Trip auch wieder runter *gg* aber so ein „stolzer Moment“ kann ja viel in einem verändern und beeinflusst nicht unerheblich die nachfolgenden Handlungen *ja*

Die zweite Stolzwelle kam natürlich mit der Geburt vom Herzbuben *meinherz*

Er war ja mal ganz wie-die-Mama ungeduldig – 3 Wochen zu früh – um 23 Uhr tats weh, um 0 Uhr waren wir im KH und um 1:18 Uhr schrie er blau und empört seinen Frust raus :D
Er musste in den Brutkasten und hatte eine Baby-Gelbsucht aber ich war nach der Geburt wieder wie high *lol* und nervte die Nachtschwester noch bis halb vier mit meinen Gequassel.

Die Baby-Kinder-Teenager-Jahre kosteten mich einige Nerven *lach* er hat mir auf seine ganz eigene Art „Sorgen“ bereitet und oft dachte ich „Was wird nur mal aus ihm werden“ … aber wenn ich heute sehe was schon aus ihm geworden ist *klasse* kann ich über diese Gedanken nur schmunzeln.

Überhaupt sind meine Kinder ganz tolle Menschen geworden und da das ja auch mit mein Verdienst ist *gg* bin ich da natürlich auch stolz drauf. Das sind die Momente wenn ich mit Maren in ihrem Job sehe (den ich so gar nicht machen könnte *g*) und Marius ganz alleine den Laden schmeißt, damit wir in Urlaub fahren können *herz*
Stolz bin ich natürlich auch auf meinen Schatz der mir vor bald 29 Jahren so viel Vorschuss gegeben hat und es auch immer noch mit mir aushält *kuss*
So eine Partnerschaft inklusive Ehe ist nicht einfach und manchmal echt harte Arbeit und deshalb bin ich auch auf unsere Silberhochzeit sehr, sehr stolz!

So und bevor ich jetzt noch anfange zu gackern :P endet das Stolzsein hier ;)

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Warum das alles? Hier: 30 Tage Challenge

Tag 1: Der Start
Tag 2: 20 Fakten über mich
Tag 3: Mein Lieblingszitat
Tag 4: Mein Traumjob

es folgt

Tag 6: Wovor ich Angst habe

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