Vom Schweden zum Äqypter

Alter und Reifegrad haben Auswirkungen auf die Wohnkultur

Im zarten Alter von 20 Jahren und mit dem aufregenden Gedanken einer eigenen Wohnung im Kopf waren meine Ansprüche eher bescheidener Natur. Praktisch sollten sie sein die Schränke, das Bett und die Stühle in meinen vier Wänden. Auch farblich war ich äußerst eingeschränkt und begründete, das eintönige und unpraktische Schwarz mit meinem Wunsch nach Bescheidenheit – natürlich ausgelöst durch knappe finanzielle Ressourcen.

Neue Couch 2007

Durch den Einfluss weiblicher Eleganz auf meinen Haushalt reduzierte sich die Bescheidenheit in Punkto Anspruch, wurde aber von der finanziellen Wirklichkeit in die Schranken gewiesen. Natürlich probierte ich viel herum. Um Geschmack und Wohlbefinden in Einklang zu bekommen habe ich einiges ausprobiert. Allerdings waren diese Versuche selten von Harmonie und Schönheit und damit so gut wie nie erfolgreich. Immer häufiger wurden die Möbelstücke gegen ein Neues ersetzt. Solange bis die Einrichtung einem zufälligen Sammelsurium an Wohnutensilien glich, als einem bewusst zusammengestellten Lebensraum. Ordnung und Gradlinigkeit musste her. Gemeinsam – oder besser gesagt – geführt durch weiblichen Einfluss hielt das IKEA-Zeitalter Einzug.

Also gab es neue Mitbewohner. Und alle hatten Namen – schwedische Namen. Lars, Ole, Thörndahl und auch Billy – sie alle begleiteten und begleiten mich bereits ein gutes Stück auf meinem Lebensweg. Wir wurden echte Freunde. Hie und da verließ uns der eine oder andere. Dann und wann kamen neue schwedische Freunde zu Besuch. Wer nun glaubt, dass sich Zufriedenheit auf Grund der konstanten Wechsel einstellen würde hat weit gefehlt.

Mein persönlicher Reifegrad hat sich erneut verändert. Der Anspruch an Ästhetik und Geschmack hat eine neue Richtung eingeschlagen. Wieder machte ich mich auf den Weg Neues zu entdecken. Was ich nicht für möglich gehalten habe war jedoch, das ich bei den Pharaonen landen sollte. Die Suche im „world wide web“ führte mich zu www.pharao24.de. Zwei Dinge haben es mir hier besonders angetan. Das ist zum einen die Couchtruhe Woodstock in Bunt, wenn das nicht ein Abbild der gelebten Freude und Freiheit der damaligen Zeit ist – was dann?

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Und mein persönlicher Favorit : Der Vitrinenschrank Woodstock im Shabby Chic Design. Diese Vitrine ist der Wohlfühlort für alle meine Single-Malt-Whiskys. Allein die Vorstellung, die „Wasser des Lebens“ im Vitrinenschrank Woodstock, einem Symbol für Freiheit und freie Liebe zu Wissen… ein schöner Gedanke, der umgesetzt werden will. Mal sehen was die Liebste zu meinen Gedanken, Reifegraden und Wünschen hinsichtlich der neuen Wohnkultur sagt.

Sicher ist aber auch: Die Auswirkungen des Alters und Reifegrades auf die Wohnkultur und die Wandlung vom Schweden zum Ägypter werden niemals eine Veränderung im Beziehungsstatus zu meiner Liebsten zur Folge haben. (MiW)

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