Der Stoff für den guten Ton

Wie der eine oder andere Leser von „Famlog.de“ vielleicht weiß, singen Antje, meine beiden Kinder Maren und Marius, meine Schwiegermutter Marita und ich gemeinsam in einem Pop-Jazz Chor. Da wir trotz familiärer Bindung unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Stimmen sind, haben wir uns Chorgerecht vom Alt, Bass, Tenor bis hin zum Sopran auf die Stimmen aufgeteilt. Wir 5 singen gemeinsam mit weiteren 30 Sängerinnen und Sänger. Soweit so gut. Für den guten Ton ist ja auch unsere Chorleiter zuständig. Der hat das alles studiert und ist ein echter Fachmann auf seinem Gebiet.

Schwierig und kompliziert wird es allerdings, wenn ein Konzert geplant wird. Neben all den Vorbereitungen den eigentlichen Abend betreffend, gibt es jedes Mal nur einen heftigen und deftigen Streitpunkt. Unser Problemkind: die richtige Auftrittskleidung!!!

Ein Team kompetenter Sängerinnen legt eine Farbpalette fest. Es werden Farbmuster gefertigt und jedem der Chorsänger zur Verfügung gestellt. Bereits beim Austeilen der Muster sieht man bei dem ein oder anderen Choristen einen verwirrt-ratlosen Ausdruck im Gesicht. Auch mir fliegen eine Menge Fragen durch den Kopf. Was bedeutet eigentlich schick aber nicht overdressed? Ist eine Krawatte OK oder doch besser eine Fliege? Oder doch besser nichts von beidem? Hemd oder T-Shirt, Hose glänzender Stoff oder eher matte Baumwolle? Blazer oder doch lieber eine Weste? Brauche ich Accessoires wie ein Anstecktuch oder einen Schal? Fragen über Fragen und nur ganz wenige Antworten.

Nachdem ich mich mit meiner Stimmgruppe ausgetauscht habe, glaube ich meistens zu wissen auf welche Kleidungsformation es hinausläuft. Ein Gefühl der Erleichterung stellt sich ein, zumal meine Kollegen meine Probleme teilen. Von wegen geteiltes Leid ist halbes Leid und so.

Kurze Zeit später muss ich mich aber dem nächsten schier unüberwindbaren Problem stellen. Woher bekomme ich all diese Klamotten, in genau diesen Farben, in der Qualität und das bei meiner Körperform, denn passen sollen die Sachen ja auch noch. Der ein oder andere Kollege versucht es bei regionalen Einzelhandel, was ich absolut unterstütze. Aus den Gründen der allgemeinen Bequemlichkeit wähle ich einen anderen Weg.
Frei nach dem Song „Mein Handy weiß es“ von Maybebop fange ich an zu googeln.

Und siehe da – es gibt eine Menge Anbieter – die mir versprechen das diese oder jene Kleidung für mich die richtige ist. Es gibt auch Anbieter die sich auf Chorkleidung spezialisiert haben. Allerdings sieht das alles irgendwie gleich aus für mich.
Fündig geworden bin ich bei P und C.

Diese Modehäuser kannte ich noch aus meiner Zeit ohne Internet und Google. Als Kind fuhren meine Eltern mit mir nach Aschaffenburg um „was Gutes“ für den Sonntag zu kaufen. Das war natürlich eher selten, aber dennoch ein schönes Einkaufserlebnis.
Das Einkaufen beschränkt sich heute leider meistens auf ein paar Klicks am Laptop. Die Klamotten werden geliefert man sucht sich das passende aus und der Rest wird zurückgeschickt. Eigentlich wäre es viel schöner mal wieder durch ein Einkaufszentren zu bummeln, völlig entspannt mit dem ein oder anderen Kaffee zwischendurch.

Für unser nächstes Konzertoutfit nehme ich mir das auf jeden Fall vor. Mit Schatzi natürlich. Versprochen!!!


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